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In der Abteilung für Erdfernerkundung gibt es mehrere Gruppen. So wird die Erdatmosphäre mit Hilfe von Mikrowellensensoren und Spurengasanalysen mittels FTIR-Transformation untersucht und Satellitenbilder zur Bestimmung von Polareis und Bodenmerkmalen ausgewertet.

Die Mitarbeiter finden Sie nach der Arbeitsgruppen geordnet im Organigramm [4.122 KB] .

[ehemalige Mitarbeiter] [Veröffentlichungen der Arbeitsgruppe]

Arbeitsgruppen:

  • ASUR: Beobachtung der Stratosphäre vom Flugzeug
  • Die stratosphärische Ozonforschung und im besonderen die anthropogene Ozonzerstörung ist eines der Hauptforschungsgebiete der ASUR-Gruppe. Der Bereich der Arbeiten überspannt die Gebiet der Entwicklung neuartiger, flugzeuggetragener Sensoren, die Durchführung von Meßkampagnen, die Bestimmung der atmosphärenphysikalischen Daten aus den Messungen und die physikalisch/chemische Interpretation der Resultate. Die Meßtechnik erlaubt die Bestimmung von höhenaufgelösten Vertikalprofilen vieler Gase von großer Wichtigkeit für die Ozonchemie mit sehr guter horizontaler Auflösung.

  • RAM: Beobachung der Atmosphäre vom Boden
  • Die bodengebundene Messung atmosphärischer Spurengase und deren physikalische Interpretation ist das Arbeitsgebiet der RAM-Gruppe. Die Gruppe betreibt Mikrowellenradiometer zur Messung von Ozon, Wasserdampf und ClO in der Arktis (Spitzbergen) und in Bremen. Im Aufbau sind Mess-Stationen in Merida (Venezuela) und auf Grönland. Ein besonderer Schwerpunkt der Forschung ist der Ozonabbau in der Arktis

  • PHAROS: PHysical Analysis of RemOte Sensing images
  • Die Gruppe PHAROS kombiniert die Methoden der digitalen Bildverarbeitung mit der physikalischen Analyse von Fernerkundungsdaten, die im Bereich von Mikrowellen (passiv und aktiv) infraroten und sichtbaren Wellenlängen aufgenommen wurden. Besondere Schwerpunkte sind der Fernerkundung der Polargebiete (Oberfläche und Atmoshpäre), Wolkendetektion und regionale Anwendungen (Wattkartierung, Landanwendungen).

  • Nachwuchsgruppe “Meereisfernerkundung"
  • Meereis ist ein sensitiver Indikator für den Klimawandel, wie an dem starken Rückgang des arktischen Meereises in den letzten Jahrzehnten ersichtlich ist. Satelliten-Fernerkundung ist das Mittel der Wahl, um die abgelegenen und ausgedehnten Flächen des arktischen und antarktischen Meereises zu beobachten.
  • Die kooperative Nachwuchsgruppe "Fernerkundung von Meereis" beschäftigt sich mit Satellitenmessungen zur Bestimmung von Meereisgrößen, wie Meereisfläche, -dicke und Schneeauflage. Dazu werden Methoden wie Radiometrie und Altimetrie innerhalb des Mikrowellen-Bereichs bis sichtbaren Bereichs des elektromagnetischen Spektrums verwendet. Ziel ist es, unter anderem durch verbesserte Fehlerabschätzungen und Zusammenfügen verschiedener Beobachtungen, neue Meereis-Datensätze zu erstellen, die zu einem besseren Verständnis des polaren Klimasystems führen.

  • PALEOZON
  • Simulation atmosphärischer Auswirkungen von solaren Teilchenereignissen, insbesondere von Ozonabbau und Veränderungen im UV-Strahlungshaushalt, bei Variationen des Erdmagnetfelds.

  • Spurengas und Aerosolmessungen mittels FTIR Spektrometrie
  • Spurengas und Aerosolmessungen mittels FTIR Spektrometrie FTIR-Spektrometrie wird für Labor- und Feldmessungen eingesetzt. Während die Labormessungen überwiegend in Bremen durchgeführt werden, werden Feldmessungen an folgenden Standorten durchgeführt: Spitsbergen (79°N, 12°E), Bremen (53°N, 9°E), Paramaribo (Suriname, 6°N, 55°W) und auf dem Forschungsschiff Polarstern zwischen 80°N und 70°S. Die Messungen auf Spitsbergen, in Suriname und auf dem Forschungsschiff Polarstern erfolgen in enger Kooperation mit dem Alfred-Wegener-Institut Bremerhaven/Potsdam.

  • SuriMerc – Umweltverschmutzung durch Quecksilber in Surinam
  • In Suriname werden durch Goldabbau große Mengen Quecksilber freigesetzt. Im Rahmen von SuriMerc soll die Quecksilberbelastung in Suriname ermittelt und durch Verbesserung der Goldgewinnungstechniken reduziert werden. SuriMerc wird von dem United Nations Environment Programme (UNEP) im Rahmen des Partnerschaftsprogrammes “Supporting country efforts to take action on mercury pollution” finanziert.

Lehre:

Vorlesungsskripte

Öffentlichkeitsarbeit und Auftritte

Leitung:

Die Leitung dieses Forschungsbereiches erfolgt durch Prof. Justus Notholt .